Hamburgs Fußball-Idol Uwe Seeler drängt in der HSV-Trainerfrage auf eine schnelle Entscheidung.

"Wenn man Armin Veh behalten will, dann kann man es jetzt auch irgendwann sagen, damit man die letzten Spiele Ruhe hat. Oder man sagt: "Wir trennen uns" und das ist auch eine Entscheidung. Eine Entscheidung ist immer besser als keine. Wir zögern das immer raus und natürlich gibt es dadurch auch wieder Unruhe", sagte Seeler im Interview mit SPORT1.

Für die gegenwärtig kritische Situation hat der 74-Jährige eine Lösung parat: "Wenn man wirklich im Verein etwas leisten und Erfolg haben will, dann muss man auf dem Platz eine Einheit haben ? aber auch dahinter. Das heißt, dass man gemeinsam arbeitet und nicht gegeneinander."

Vertrauen hat Seeler in den zukünftigen HSV-Sportdirektor Frank Arnesen: "Ich weiß, dass er ein guter Fußballer war, ich weiß, dass er auch im internationalen Fußball sehr viel Erfahrung hat. Ich glaube, die Entscheidung ist sehr gut, aber die Baustellen beim HSV sind so groß, da hat er harte Arbeit vor sich. Deswegen muss man ihn unterstützen und mit den richtigen Leuten helfen."

Insgesamt sieht Seeler beim HSV viel Arbeit. "Den gesamten HSV. Ich glaube, da muss man alles neu koordinieren. Das fängt in der Jugend an und geht bis oben hin", antwortet der ehemalige Mittelstürmer angesprochen auf konkrete Baustellen bei den Hanseaten.

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