Erstmals hat sich der Präsident des Bundeskartellamts öffentlich zu der Ausschreibung der Bundesliga-Medienrechte ab der Saison 2013/2014 geäußert und der Deutschen Fußball Liga (DFL) Hoffnungen auf ein reibungsloses Verfahren gemacht.

"Wir befinden uns in konstruktiven Gesprächen. Die Gespräche wurden von beiden Seiten diesmal bewusst frühzeitig begonnen, um Unklarheiten rechtzeitig beseitigen zu können. Wir müssen nun zunächst den Markt ermitteln, um festzustellen, welche Wirkungen die Zentralvermarktung hat und ob es konkrete wettbewerbliche Probleme mit den von der DFL geschnürten Paketen geben könnte", sagte Kartellamts-Präsident Andreas Mundt.

Dabei wird insbesondere untersucht, in welcher Form sich die Trennung von Pay-TV, Web-TV (beide Sky) und IPTV-Rechten (Telekom) weiter aufrechterhalten lässt.

Möglicherweise sind diese drei Teilbereiche mittlerweile ein Markt. Die Telekom zahlt für die Bundesliga-Rechte derzeit 25 Millionen Euro pro Jahr, das sind nur zehn Prozent des Betrages, den Sky an die Liga überweist.

"Hierbei geht es natürlich auch um das konkrete Vermarktungsmodell, dass heißt, welche Medienrechte in welchen Paketen auf den Markt gehen. Dabei schauen wir uns alle Übertragungswege an, also auch Internet-Rechte", erklärte Mundt.

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