Torhüter Rene Adler träumt von der Champions League, macht vom Einzug in die Königsklasse aber nicht seine Zukunft bei Bayer Leverkusen abhängig.

"Ich bin im Gespräch mit Bayer, wir werden uns im April wieder zusammensetzen", sagte Adler, dessen Vertrag noch bis 2012 läuft, in einem Interview mit dem Kölner "Stadt-Anzeiger".

Einen vorzeitigen Abschied, falls Bayer im kommenden Jahr nicht in der Champions League dabei wäre, bezeichnete er als "Quatsch": "Ich weiß, was ich an Bayer habe. Und der Verein weiß auch, was er an mir hat."

Mit einem angeblichen Interesse von Englands Rekordmeister Manchester United, der einen Nachfolger für Edwin van der Sar sucht, geht Adler gelassen um.

"Wenn man das alles für bare Münze nimmt, dann stehen sie nächstes Jahr in Manchester mit zehn Torhütern da. Ich beschäftige mich mit solchen Geschichten nicht. Aber natürlich ehrt es einen, wenn einer der größten Klubs der Welt Interesse, oder angebliches Interesse, bekundet. Das ist gut für das Ego des Spielers. Trotzdem sollte man das gelassen sehen."

Der mögliche Einzug in die Champions League ist für Adler ein großes Ziel.

"Ich glaube, ich spreche jedem Spieler im Kader aus dem Herzen, wenn ich sage, dass es ein Traum ist, Champions League zu spielen", sagte Adler: "Ich bin elf Jahre im Klub und habe schon dreimal UEFA-Cup beziehungweise Europa League spielen dürfen. Internationale Spiele sind immer etwas Besonderes, ich finde sie wunderbar. Und Champions League ist noch mal eine Steigerung. Das ist der große Fußball. Unsere junge Mannschaft hat sich in den letzten Jahren gut entwickelt, und die Champions League wäre ein absolutes Erlebnis."

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