Bundesligist Eintracht Frankfurt hat sich bei den Unbeteiligten im Stadion für die Krawalle beim Duell gegen den 1. FC Kaiserslautern am vergangenen Samstag entschuldigt.

"Wir haben null Toleranz gegenüber Gewalt", sagt das für Fanangelegenheiten zuständige Vorstandsmitglied Klaus Lötzbeier: "Wir möchten uns bei den unbeteiligten Fans und Stadionbesuchern entschuldigen, die mit in die Auseinandersetzungen gezogen wurden und erhebliche Unannehmlichkeiten erfahren mussten."

Bereits vor dem Anpfiff des Risikospiels waren Anhänger beider Klubs am Stadion-Bahnhof aufeinander losgegangen. Laut Polizeiangaben seien Steine und Feuerwerkskörper geflogen. Dabei wurden sechs Polizisten leicht verletzt.

Acht Eintracht-Fans wurden bis Spielende in Gewahrsam genommen. Von 350 weiteren wurden die Personalien aufgenommen. Gegen acht Personen wird wegen Körperverletzung ermittelt.

Das Südwestderby war wegen der Randale und Verkehrsbehinderungen 15 Minuten später angepfiffen worden. Auch während der Begegnung wurden Feuerwerkskörper gezündet und Sitze aus den Verankerungen gerissen.

Bereits vor dem Hinspiel im Oktober 2010 hatten sich beide Fanlager wüste Beschimpfungen und Provokationen geliefert.

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