Bundesligist 1899 Hoffenheim muss mindestens zwei Wochen auf den österreichischen Außenverteidiger Andreas Ibertsberger verzichten.

"Er hat eine Einblutung in der Kapsel. Mit den Bändern ist alles in Ordnung. Er fällt aber trotzdem aus, weil die Gefahr besteht, dass die Bänder doch noch reißen, wenn er wieder auf die Schulter fällt", sagte Trainer Marco Pezzaiuoli, dessen Mannschaft am Samstag gegen Spitzenreiter Borussia Dortmund antreten muss (15.30 Uhr Liga total!).

Der 28 Jahre alte Ibertsberger erlitt die Verletzung beim 0:2 der Kraichgauer am vergangenen Samstag im Punktspiel bei Schlusslicht Borussia Mönchengladbach. Ibertsberger wird laut Pezzaiuoli gegen Dortmund "auf jeden Fall" durch Winter-Neuzugang Edson Braafheid ersetzt.

Um gegen Dortmund bestehen zu können, fordert Pezzaiuoli eine Steigerung vom zuletzt in die Kritik geratenen bosnischen Nationalspieler Sejad Salihovic. "Sali, der schon länger in dem Geschäft dabei ist, muss mehr Verantwortung übernehmen, aber er hat mit sich selbst zu tun", sagte der Coach.

Auch mit dem Leistungsstand von David Alaba, der wie Braafheid im Winter von Rekordmeister Bayern München nach Hoffenheim kam, ist Pezzaiuoli unzufrieden.

"Er ist derzeit körperlich in einem Loch. Da muss er raus. Das sind die Schwankungen, denen ein junger Spieler unterliegt", sagte der Trainer über Alaba, der den nach München abgewanderten brasilianischen Leistungsträger Luiz Gustavo ersetzen sollte: "Das, was Luiz Gustavo ist, ist David Alaba noch nicht. Das dauert seine Zeit."

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