Felix Magath hat sich auf einer Pressekonferenz zu den Gerüchten um seine Zukunft und den Unruhen im Verein Schalke 04 geäußert.

"Es sieht so aus", entgegnete Magath auf die Frage, ob sich seine Vorstandskollegen Horst Heldt und Peter Peters eines Vertrauensbruchs schuldig gemacht hätten.

Heldt und Peters haben Magaths Vertrauten Rolf Dittrich von seinen Aufgaben als Medien-Direktor entbunden - offensichtlich ohne mit dem Vorstandskollegen darüber zu sprechen.

"Er hat heute um 9.24 Uhr eine E-Mail von Heldt und Peters erhalten, in der sie ihn freistellen. Für mich kommt dieser Schritt überraschend", so Magath.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies hatte angekündigt, am kommenden Wochenende "unter Männern" mit Magath sprechen zu wollen. Dies bestätigte der Trainer.

"Es wird ein Gespräch stattfinden", erklärte der Trainer, fügte allerdings an: "Wenn man ein Gespräch führen möchte und Wert auf dessen Inhalte legt, muss man es nicht ankündigen." Man könne sich "einfach verabreden".

Die Berichte, er sei beim Red-Bull-Konzern als Supervisor eingeplant, entkräftete der dreimalige Meistercoach.

"Alles was ihre Kollegen in den letzten Wochen berichtet haben ist absoluter Quatsch", entgegnete Magath der Nachfrage eines österreichischen Journalisten.

Magath zeigte sich kämpferisch und entschlossen seinen Vertrag zu erfüllen.

"Ich bin bereit, weiter zu arbeiten. Ohnehin bin ich geholt worden, um Strukturen aufzubrechen. Beim Umbruch liegen wir voll im Plan. Bislang hat man mir noch nicht gesagt, dass man es sich anders überlegt hätte."

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