Der vor der Ablösung stehende Trainer-Manager Felix Magath wehrt sich vor der morgigen Aufsichtsratssitzung gegen die Vorwürfe gegen die Satzung des Bundesligisten Schalke 04 verstoßen zu haben.

"Ich habe mir nichts vorzuwerfen und mich immer an die Regeln gehalten. Ich will hören, was man mir vorhält. Diese Vorwürfe müssen bewiesen werden", erklärte der 57-Jährige der "Bild"-Zeitung.

Der Trainer des Tabellenzehnten soll mehrfach gegen die Satzung verstoßen haben, indem er sich bei Transfers (ab 300 000 Euro) die nötige Genehmigungspflicht des Aufsichtsrats nicht einholte.

Magath glaubt, dass die Schalker Verantwortlichen lediglich einen Vorwand für seine Entlassung suchen: "Am Trainer Magath können sie nichts mehr aussetzen, nachdem wir das Pokal-Finale und das Viertelfinale der Champions League erreicht haben. Jetzt wollen sie an den Vorstand Magath ran."

Der Aufsichtsratvorsitzende Clemens Tönnies hält sich über Magaths Zukunft bei Schalke weiter bedeckt: "Das Thema Felix Magath haben wir erst am Mittwoch auf der Pfanne."

Eine Trennung von Magath scheint trotz laufenden Vertrags bis zum 30. Juni 2013 dennoch beschlossen. Als Interims-Trainer soll Otto Rehhagel, der Griechenland 2004 zum EM-Triumph geführt hatte, bereitstehen.

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