Bundesligist FSV Mainz 05 hat sich nach eigener Auffassung endgültig in der Eliteklasse etabliert und wird seinen Spieleretat in der kommenden Saison um sechs Millionen Euro auf den Rekordwert von 28 Millionen Euro steigern.

Der Gesamthaushalt des Vereins steigt von derzeit 38 Millionen Euro auf 54 Millionen Euro.

Diese Zahlen reichten die Mainzer, die erstmals in ihrer Bundesligageschichte eingleisig für eine folgende Saison in der Eliteklasse planen, im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens bei der DFL ein.

Die Steigerung der Planzahlen resultiert vorrangig aus dem für Juli geplanten Umzug vom Bruchwegstadion in die neue Arena, die 34.000 Fans Platz und deutlich bessere Vermarktungschancen bietet.

Darüber hinaus sind auch die Transfereinnahmen aus dem Wechsel von Andre Schürrle zum Ligarivalen Bayer Leverkusen (acht Millionen Euro) nach Saisonende enthalten.

"Die Entwicklung ist ein Quantensprung für Mainz 05. Wir haben sie vor allem unserer neuen Coface Arena zu verdanken, deren Bedeutung für unsere wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit wir ja immer betont haben", sagte der Mainzer Manager Christian Heidel.

Auch die Klubführung sieht mit großem Optimismus in die Zukunft. "An diesen Zahlen lässt sich die Entwicklung des 1. FSV Mainz 05 ablesen. Wir starten auf einer hervorragenden wirtschaftlichen Basis in unser sechstes Jahr in der Bundesliga und müssen uns erstmals bei der Lizenzierung keine Gedanken über die zweite Liga machen", sagte Finanzvorstand Friedhelm Andres: "Mit der Planung für die kommende Saison bleiben wir auf dem eingeschlagenen Weg des seriösen Wirtschaftens. Die Planzahlen beruhen wie immer auf moderaten und realistischen Annahmen."

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