Torhüter Marc Ziegler hat gut drei Wochen nach seiner schweren Gehirnerschütterung erstmals wieder am Mannschaftstraining des Bundesligisten VfB Stuttgart teilgenommen.

Der 34-Jährige war am 24. Februar beim Europa-League-Spiel gegen Benfica Lissabon mit Nicolas Gaitan zusammengeprallt und hatte zudem ein starkes Schleudertrauma erlitten.

"Von der Dramatik her war dies mit Sicherheit die schwerste Verletzung meiner bisherigen Laufbahn", sagte Ziegler und gestand ein, dass er "großen Respekt" vor der Rückkehr auf den Platz gehabt habe: "Schließlich gibt es ja jedes Mal Riesenerschütterungen, wenn man hechtet oder springt."

Nach dem ersten Training habe er jedoch "keine Nebenwirkungen" gespürt.

Ziegler war einen Tag vor seinem Unfall von Trainer Bruno Labbadia zur neuen Nummer eins des abstiegsgefährdeten Tabellen-13. befördert worden, musste seinen Platz dann aber wieder für Sven Ulreich räumen.

In der jetzigen Situation möchte Ziegler "kein Feuer schüren und einen Konkurrenzkampf ausrufen. Ich war selber mal jung und die Nummer eins beim VfB." Für Ulreich hatte er noch ein Lob parat: "Der Ulle hat seine Sache gut gemacht - das war wichtig."

Während Ziegler beim wichtigen Abstiegsgipfel gegen den VfL Wolfsburg (Sonntag, 17.30 Uhr LIGA total!) in den Kader zurückkehrt, muss Labbadia auf den letztmals rotgesperrten Verteidiger Matthieu Delpierre sowie Stürmer Martin Harnik (5. Gelbe Karte) verzichten.

Hinter den Einsätzen von Abwehrmann Khalid Boulahrouz und Angreifer Cacau (beide Adduktorenprobleme) stehen noch Fragezeichen.

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