Bundesligist Eintracht Frankfurt bangt im Abstiegsduell gegen den FC St. Pauli am Samstag (15.30 Uhr LIGA total!) um seine Mittelfeldspieler Benjamin Köhler, Patrick Ochs und Sebastian Rode.

Köhler laboriert an einem leichten Muskelfaserriss im Adduktorenbereich, Ochs an einem Bänder- und Kapselriss. Rode leidet an einer Sprunggelenkstauchung.

Eintracht-Trainer Michael Skibbe hofft, dass zumindest Kapitän Ochs am Samstag einsatzfähig ist: "Die Verletzung ist im Verhältnis nicht so groß, dass ein Einsatz unmöglich ist. Sie kann während des Spiels nicht schlimmer werden. Aber niemand anders als der Spieler selbst kann entscheiden, ob er die Schmerzen tolerieren kann", sagte der 45-Jährige.

Mit nur zwei Punkten aus neun Spielen sind die Hessen die schwächste Mannschaft der Rückrunde. Vor dem direkten Aufeinandertreffen mit dem Tabellennachbarn aus Hamburg trennt die Eintracht nur das bessere Torverhältnis vom Relegationsplatz 16.

Bei einer weiteren Niederlage könnte Skibbe die Entlassung drohen. Der frühere Bundestrainer ist sich der Bedeutung des Spiels durchaus bewusst: "Wir müssen auf jeden Fall gewinnen. Es ist auch für mich persönlich ein sehr wichtiges Spiel, weil ich mich in Frankfurt sehr wohl fühle", erklärte Skibbe.

Nicht überbewerten wollte der Coach die Rangelei zwischen den Abwehrspielern Maik Franz und Georgios Tzavellas am Mittwoch im Training. "Das kann bei zwei Heißspornen schon einmal passieren. Die Reizbarkeit ist momentan bei allen etwas höher als sonst. Ich konnte das aber zügig beruhigen", sagte Skibbe und fügte an: "Mir wäre es lieber, wenn wir am Samstag so aggressiv zu Werke gehen."

Skibbe hatte nach dem Zwischenfall das Übungsspiel abgebrochen und eine Laufeinheit angesetzt.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel