Weltstar Raul ist in die Rivalitäten im deutschen Fußball anscheinend noch nicht richtig eingeweiht. In einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" erklärte der spanische Stürmer ausgerechnet den Erzfeind Borussia Dortmund zum großen Vorbild für Schalke 04.

"Man muss eine Mannschaft werden, in der sich elf Spieler voll und ganz ergänzen. Das sieht man ja gerade am Beispiel Borussia Dortmund", sagte Raul.

Und das war noch lang nicht alles: "Es ist schon sehr beeindruckend, wie schnell die beginnen, gemeinsam zu verteidigen, wenn sie den Ball verloren haben", schwärmte Raul, "dieser Vorteil macht sie in Deutschland derzeit fast unschlagbar."

Erst als er auf seinen Fauxpas hingewiesen wurde, sagte er: "Dann sage ich vielleicht noch, dass Leverkusen inzwischen ja gar nicht mehr so weit zurückliegt, und dass es auch noch einmal spannend werden könnte."

Ansonsten aber hat sich Raul in Deutschland eingelebt. "Der Verein, die Mannschaft und die Fans hier haben mich hier mit sehr viel Herzlichkeit und Respekt aufgenommen. Meine Familie hat sich sehr gut integriert. Und vor ein paar Tagen habe ich festgestellt, dass hier in Deutschland sogar manchmal die Sonne scheint."

Zudem räumte er mit dem Gerücht auf, er habe seinen Sohn Mateo nach Lothar Matthäus benannt. "Das ist nun wirklich absurd. Wobei es natürlich eine sehr lustige Geschichte wäre", sagte der 33-Jährige.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel