Christoph Daum hat einzig und allein aus sportlichem Ehrgeiz den kriselnden Bundesligisten Eintracht Frankfurt als Trainer übernommen - das glaubt zumindest Daums langjähriger Weggefährte Reiner Calmund.

"Er arbeitet ja immer mit Visionen, und er hat gesagt, im Moment ist meine Vision kämpfen, kratzen, punkten, drin bleiben", sagte der frühere Manager von Bayer Leverkusen im "Hessischen Rundfunk".

Laut Calmund habe für Daum der finanzielle Rahmen in Frankfurt keine Rolle gespielt: "Ich weiß auch von Christoph, was er verdient. Früher hätte er nie für dieses Gehalt gearbeitet. Er hat gesagt, ich bin da heiß drauf."

Das Duo Calmund/Daum war zwischen 1996 und 2000 dreimal mit Bayer deutscher Vize-Meister geworden, ehe Daum wegen Kokainkonsums entlassen wurde.

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