Der FC Bayern München hat auf die jüngsten Angriffe auf Vereinspräsident Uli Hoeneß reagiert und die diffamierenden Protestaktionen der Fans "aufs Schärfste" verurteilt.

"Wir sind über die blamablen Vorkommnisse in der Allianz Arena nach wie vor extrem irritiert", ließen sich die die Vorstände Karl-Heinz Rummenigge und Karl Hopfner in einer Pressemitteilung des Klubs zitieren: "So ein Auftreten und Fehlverhalten gegenüber Uli Hoeneß entspricht nicht dem Stil des FC Bayern und wird von uns niemals akzeptiert."

Die Verdienste des ehemaligen Spielers, Managers und jetzigen Präsidenten seien nicht hoch genug zu bewerten und mit Füßen getreten worden. "So etwas darf in Zukunft nie wieder vorkommen", hieß es in der Mitteilung weiter.

"Der Vorstand empfindet die Beleidigungen gegenüber Uli Hoeneß als unverschämt, untragbar und nicht akzeptabel."

Am Samstag beim 1:0-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach war es zu massiven Anfeindungen gegen Hoeneß gekommen. Während des gesamten Spiels hatte eine Vielzahl von Fans mit Plakaten und Schmähungen gegen das Engagement von Hoeneß im Zuge der drohenden Insolvenz des Stadtrivalen 1860 und gegen eine Verpflichtung des Schalker Nationaltorwarts Manuel Neuer protestiert.

Dazu teilte der Klub mit, es seien Verbindlichkeiten der Löwen in Höhe von 2,1 Millionen Euro bis zum 15. Juli gestundet worden, aber kein Geld geflossen. Zudem sei es Pflicht des Vorstandes und Aufsichtsrates, eine Insolvenz eines Schuldners zum Nutzen des FC Bayern zu verhindern. Bis 2025 stehen dem Klub noch rund 50 Millionen Euro vom TSV 1860 zu.

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