Mit Unverständnis hat Liga-Boss Reinhard Rauball auf die Attacken der eigenen Fans mit Spruchbändern gegen Uli Hoeneß reagiert und dem Klub-Präsidenten des Fußball-Rekordmeisters Bayern München demonstrativ den Rücken gestärkt. "Ich habe mich in Uli Hoeneß hineinversetzt und mitgefühlt. In ihm muss die Welt zusammengebrochen sein, die er selbst aufgebaut hat. Auch wenn er hin und wieder Widerspruch herausfordert: Eine solche Behandlung hat er niemals verdient. Ich verurteile diese Beleidigungen auf Schärfste", sagte Rauball in der "Bild-Zeitung".

Offenbar sei dies "eine neue Dimension des Umgangs miteinander. Das können wir auch als Liga nicht akzeptieren". Bei solchen Aktionen sei das Hausrecht des Veranstalters gefragt. Rauball weiter: "Hier ist das Hausrecht des Veranstalters gefragt. Kritische Plakate, auf den zum Beispiel Entlassungen gefordert werden, muss man erdulden. Nicht aber solche Schmähungen. Das ist ein klarer Straftatbestand - mindestens im Sinne einer Beleidigung. Dagegen muss man strikt vorgehen, die Transparente entfernen lassen."

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