Franck Ribery reiht sich ein in den Chor der Kritiker der Fan-Attacken auf Bayern-Präsident Uli Hoeneß.

"Uli Hoeneß ist ein großer Mann. Und er lebt 1000 Prozent für den Klub, er hat ihn zu 1000 Prozent im Herzen", erklärte der Flügelakteur im "tz"-Interview: "Ich weiß, dass ihm das sehr wehtut. Wie kann man ihn nur beschimpfen? Ich kann das nicht verstehen, das ist nicht gut."

Ribery betonte seine besondere Beziehung zu Hoeneß: Sie sei "noch ein bisschen besser" als die zu den anderen Vereinsoberen, "das ist etwas Außergewöhnliches".

Zum Thema, ob er auch bei einem Verpassen der Champions-League-Qualifikation bleibe, äußert sich Ribery uneindeutig.

Einerseits erklärt er: "Für mich, in meinem Kopf, bleibe ich beim FC Bayern. Ich will nicht an einen Wechsel denken, mich nicht damit beschäftigen." Er stehe noch vier Jahre unter Vertrag, fühle sich gut und wolle nicht weg.

Der direkten Frage, ob er einen Verbleib versprechen könne, weicht er zuvor aber aus: "Diese Frage ist für mich im Moment nicht wichtig."

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