Laut des Radiosenders "NDR 90,3" ist die wirtschaftliche Situation des Hamburger SV prekärer, als sie in den vergangenen Jahren von der Vereinsleitung dargestellt wurde.

Die Hanseaten müssten für die kommende Saison die Ausgaben massiv senken. Außerdem müsse der HSV Spieler verkaufen, um Einnahmen zu erzielen.

Der HSV-Vorstandsvorsitzende Carl-Edgar Jarchow hatte bereits einen Sparkurs angekündigt. Von den aktuell 47 Millionen Euro Gehaltskosten für die Bundesliga-Mannschaft werde es deutlich nach unten gehen, sagte Jarchow. Laut "NDR 90,3" ist ein Gehaltsniveau von nur noch 35 Millionen möglich.

Wenn am 11. April der Finanzausschuss des HSV-Aufsichtsrates tagt, wird weiter über die finanzielle Situation beraten.

Der HSV muss zudem noch Raten für Ablösesummen in Höhe von 14 Millionen Euro nachzahlen.

Außerdem sind für die kommende Saison 27 Prozent der Business Seats im Stadion vorab gekündigt worden.

Das umstrittene Sponsoren-Modell des Logistikunternehmers Klaus-Michael Kühne wird im HSV-Vorstand als Kredit bewertet.

Kühne hat 12,5 Millionen Euro investiert und ist damit jeweils zu 33 Prozent an den jeweiligen Transferwerten von Heiko Westermann, Dennis Diekmeier, Dennis Aogo, Marcell Jansen, Paolo Guerrero und Lennard Sowah beteiligt.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel