Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat in der Bierbecher-Affäre das Strafmaß gegen den abstiegsbedrohten Bundesligisten FC St. Pauli korrigiert.

Dabei kommen die Hanseaten in der laufenden Saison um das befürchtete "Geisterspiel" herum, müssen jedoch die erste Heimpartie der Saison 2011/2012 in einem von Hamburg 50 Kilometer entfernten Stadion austragen.

Zudem kommt es zu einem Teilausschluss der Zuschauer, da lediglich 12.500 Heim- und 1.250 Gästetickets verkauft werden dürfen. Die Verantwortlichen des FC St. Pauli haben dem Urteil nach kurzer Beratung zugestimmt.

Gegen das erste Urteil, das bei der Begegnung der Hamburger gegen Werder Bremen den Ausschluss der Öffentlichkeit vorsah, hatte der Klub noch Einspruch eingelegt.

Am 28. Spieltag war die Partie zwischen St. Pauli und Schalke in der 88. Minute abgebrochen worden, nachdem Schiedsrichterassistent Thorsten Schiffner von einem vollen Bierbecher aus dem Publikum getroffen worden war.

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