DFL-Boss Reinhard Rauball verteidigt die kritisierte Zahlung an Zwetligist Arminia Bielefeld aus dem DFL-Sicherungsfond.

Der "Bild"-Zeitung sagte Rauball: "Der Ligavorstand hatte angesichts der geltenden Statuten, die sich alle 36 Vereine im Jahr 2004 gemeinsam gegeben haben, keinen Ermessensspielraum."

Der Sicherungsfonds könne ohne Angaben von Gründen von jedem Klub in Anspruch genommen werden, sobald ein kurzfristiger Liquiditättsengpass nachgewiesen werde. "Dies ist bei Bielefeld der Fall gewesen", betonte Rauball.

Der Liga-Präsident kündigte dennoch an, die Statuten zu ändern: "Natürlich kann ich verstehen, wenn Klubs - gerade in der 2. Liga ? die Situation als schwierig empfinden. Von daher wird der Liga-Vorstand mit Blick auf die nächste Mitgliederversammlung eine Änderung der Statuten von 2004 vorschlagen."

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