Miroslav Klose vom deutschen Rekordmeister Bayern München hat einer Rückkehr zum abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern im Sommer erneut eine klare Absage erteilt.

"Das ist ausgeschlossen, da brauchen wir nicht drüber zu reden", sagte der 32-Jährige am Mittwoch.

Vielmehr wolle er weiterhin auf höchstem Niveau spielen: "Ich fühle mich körperlich topfit und bin dazu absolut in der Lage."

Ob der Nationalstürmer, dessen Kontrakt am Saisonende ausläuft, sich möglicherweise einen neuen Arbeitgeber suchen muss, ist weiterhin ungewiss. "Ich kann keine Prognose abgeben. Alles ist offen", sagte Klose.

Zuletzt hatten die Bayern mit einem neuen Vertragsangebot gezögert. Klose wäre wohl bereit, für einen neuen Vertrag in München auf Gehalt zu verzichten.

"Das Paket ist wichtig, sicherlich spielt auch Geld eine Rolle, aber es ist nicht entscheidend."

Zuletzt hatte sich Klose für eine Weiterbschäftigung empfohlen. Beim 5:1 am Sonntag gegen Bayer Leverkusen war er erstmals seit September 2010 in die Startelf zurückgekehrt.

Dabei agierte er als Spielmacher hinter der einzigen Spitze Mario Gomez. Eine Rolle, die ihm nach eigenen Angaben liegt: "Ich bin sicher kein klassischer Spielmacher, aber ich kann es, das ist das Entscheidene."

Teamkollege Daniel van Buyten war ebenfalls zufrieden. "Es ist schön zu sehen, wie er sich zurückgekämpft hat. Ein Klose in dieser Form ist wichtig für den FC Bayern", sagte der Belgier.

Mit einer Rückversetzung in den Sturm rechnet Klose aber vorerst nicht. Die dafür notwendige Systemumstellung werde es nicht geben.

"Wir sind in diesem System eingespielt. Mario spielt vorne, daran wird sich nichts ändern", sagte Klose.

In Kaiserslautern hatte es Spekulationen über eine Verpflichtung Kloses gegeben. Hier gelang ihm in der Saison 2000/01 der Durchbruch in der Bundesliga.

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