Der FC St. Pauli beziffert den Verlust durch die Platzsperre zum Start der kommenden Saison auf mehr als eine halbe Million Euro.

Sollten die Hamburger im Oberhaus verbleiben, rechnen sie mit einem Verlust von 562.000 Euro, im Fall des Abstiegs in die 2. Bundesliga würde die Platzsperre den Kiez-Klub etwa 418.500 Euro kosten.

"Auch wenn die Zahlen bislang nur sehr grobe Prognosen sind, so ist davon auszugehen, dass sie einen einschneiden Gesamteffekt auf die abgeschlossenen Etatpläne haben werden", sagte Sportchef Helmut Schulte:

"Ich hoffe nicht, dass uns das Geld bei der sportlichen Kaderplanung fehlen wird."

Die Hamburger müssen das erste Spiel der kommenden Spielzeit in einem Stadion austragen, das mindestens 50 Kilometer von der Hansestadt entfernt liegt.

Außerdem dürfen nicht mehr als 13.750 Zuschauer das Spiel besuchen, 12.500 Heim- und 1250 Gästefans.

Bestraft wurde St. Pauli für die Ereignisse in der Begegnung gegen Vizemeister Schalke 04 am 1. April. Schiedsrichter-Assistent Thorsten Schiffner war in der 89. Minute beim Stand von 0:2 von einem gefüllten Bierbecher im Nacken getroffen wurde.

Das Spiel wurde abgebrochen und anschließend mit 0:2 gegen die Hamburger gewertet.

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