Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat einen Umbruch bei Borussia Dortmund zum Ende der laufenden Saison ausgeschlossen. "Bei uns wird es keinen Paradigmenwechsel geben. Wir sind alle einer Meinung, dass diese Mannschaft das Grundgerüst für alles weitere bildet", sagte Watzke der "Welt am Sonntag".

Der BVB werde auch Trainer Jürgen Klopp mittelfristig nicht hergeben: "Es kann sich jeder jeden Anruf sparen. Wir sind viel zu selbstbewusst, um eine Durchlaufstation zu sein."

Klopp sei "ein wunderbares Gesicht für Borussia Dortmund", fügte Sportdirektor Michael Zorc hinzu. "Er verstellt sich nicht. Deshalb wird er von den Fans als sehr sympathisch wahrgenommen."

Manchmal allerdings überstrahlt laut Watzke Klopps Ausstrahlung alles andere: "Da kommt mir dann die Leistung der Mannschaft zu kurz. Das ist aber definitiv nicht von Jürgen gewollt."

Mit den Einnahmen aus der Champions League kann der Tabellenführer bereits kalkulieren - 20 Millionen Euro Mehr-Einnahmen veranschlagen die Klub-Bosse da.

"Zehn Millionen Euro davon werden in die Mannschaft und fünf weitere Millionen ins Stadion investiert. Die restlichen fünf Millionen legen wir auf die hohe Kante", sagte dazu Watzke in der "Bild am Sonntag".

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