Stefan Effenberg hat sich als neuer Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach ins Gespräch gebracht.

Der ehemalige Nationalspieler geht als Kandidat der "Initiative Borussia" ins Rennen, die auf der Jahreshauptversammlung am 29. Mai Präsident Rolf Königs und Sportdirektor Max Eberl stürzen will.

"Borussia ist eine Herzensangelegenheit für mich. Ich habe nicht umsonst gesagt, dass ich zur Verfügung stehe, wenn es dem Verein nicht gut geht", sagte Effenberg laut Medienberichten.

Effenberg hatte seine Spieler-Karriere 1987 bei der Borussia begonnen und nach seiner Rückkehr 1994 mit dem Pokalsieg 1995 den letzten großen Titel mit den Fohlen gewonnen.

"Es schreien alle nach sportlicher Kompetenz - darum stehe ich mit voller Überzeugung zur Verfügung", sagte der 42-Jährige. Als Tabellen-17. droht der Borussia der dritte Abstieg der Vereinsgeschichte.

Die "Initiative Borussia" um Wirtschafts-Boss Norbert Kox braucht auf der Jahreshauptversammlung am 29. Mai eine Zwei-Drittel-Mehrheit der Fans, um die Macht zu übernehmen.

Kox sagt über Effenberg in der "Bild"-Zeitung: "Wir sind der Meinung, dass es Borussia sportlich nicht gut geht. Wir wollen Stefan Effenberg nicht nur als Sportdirektor, sondern auch als Vorsitzenden der Geschäftsführung ? das Bremer Modell wie mit Klaus Allofs. Wir wollen sportliche Kompetenz in den Verein bringen."

Effenberg soll sogar schon Fan-Klubs anschreiben, um für seine Kandidatur zu werben.

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