Der FC St. Pauli hat seinen Absturz auf den letzten Platz der Bundesliga verdaut und bläst nun im Abstiegskampf zum Angriff.

"Wir sind am 31. Spieltag zum ersten Mal auf Platz 18 abgerutscht. Jetzt kann es nur noch aufwärtsgehen", sagte Pauli-Coach Holger Stanislawski am Dienstag.

Vor der Partie am Freitagabend beim 1. FC Kaiserlautern (20.30 Uhr) fordert der Trainer bedingungslosen Einsatz von seinem Team, das seit neun Ligaspielen sieglos ist.

"Auf dem Platz muss man Flagge zeigen, da ist alles erlaubt, was zum Erfolg führt", so Stanislawski. Nach der 1:3-Niederlage gegen Werder Bremen müsse man im Kopf der Spieler aufräumen und dürfe nicht resignieren. Darum habe er in dieser Woche viele Einzelgespräche mit seinen Spielern geführt.

Beim Auswärtsspiel in Lautern muss Stanislawski, der den Kultklub aus der Hansestadt am Saisonende Richtung Hoffenheim verlassen wird, auf Mittelfeldspieler Fabian Boll (Bänderverletzung im Sprunggelenk) und Torwart Thomas Kessler verzichten. Dennis Daube bzw. Benedikt Pliquett werden das Duo aller Voraussicht nach ersetzen.

Um den drohenden Abstieg doch noch zu verhindern, wird St. Pauli bereits am Mittwoch in die Pfalz reisen, um sich dort konzentriert auf die Begegnung gegen den Tabellenzwölften vorzubereiten. Vor der Abreise ist für Mittwochmorgen in Hamburg ein nicht öffentliches Training angesetzt.

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