Tabellenführer Borussia Dortmund ist zumindest bei der Verteilung der TV-Gelder aus der nationalen Fernsehvermarktung bereits der große Gewinner.

Die Westfalen werden auf Basis der Vier-Jahres-Wertung fast fünf Millionen Euro mehr als in der vergangenen Saison kassieren, dazu winkt eine Meisterprämie von 2,75 Millionen Euro.

Die Gesamteinnahmen könnten sich nach dem Saisonfinale am 14. Mai auf 27,23 Millionen Euro summmiert haben.

Branchenführer Bayern München wird nach Informationen des "kicker" etwa eine Millionen Euro mehr als in der letzten Spielzeit erhalten.

Als Tabellendritter winkt neben den derzeit 23,8 Millionen Euro (Stand 31. Spieltag) eine Prämie von 1,75 Millionen Euro.

Aus dem Topf der Fernsehhonorare in Höhe von insgesamt 422 Millionen Euro gehen 79 Prozent an die Klubs der Bundesliga, 21 Prozent an die 18 Vereine der 2. Liga.

Folglich verzeichnen die letztjährigen Aufsteiger FC St. Pauli und 1. FC Kaiserslautern den größten Sprung. Beiden Klubs steht eine Überweisung von rund acht Millionen Euro ins Haus.

Vom Topf der internationalen Vermarktung durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) profitieren darüber hinaus jene Klubs, die in den vergangenen fünf Jahren in der Champions League oder Europa League vertreten waren.

Etwa 20 Millionen Euro werden gemäß der Fünf-Jahres-Wertung der Europäischen Fußball-Union (UEFA) zwischen insgesamt elf Bundesligisten aufgeteilt.

Bayern München und Werder Bremen können demzufolge als "Spitzenverdiener" mit jeweils etwa drei Millionen Euro rechnen.

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