Nach der 0:2-Pleite des Bundesligisten Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln ist es erneut zu massiven Ausschreitungen gekommen.

Rund 150 Fans stürmten nach dem Schlusspfiff den Rasen der Frankfurter WM-Arena.

Die Polizei musste mit Pfefferspray und Schlagstöcken gegen den Frankfurter Mob vorgehen.

"Präsident Peter Fischer hat die Situation durch Gespräche mit den Ultras gerade noch gerettet. Sonst wäre das hier alles eskaliert", sagte Frankfurts Vizepräsident Axel Hellmann.

Aufsichtratsboss Wilhelm Bender meinte: "Das Verhalten der Fans ist einfach nur furchtbar."

Die Profis der Eintracht flüchteten zunächst in die Kabine.

Hunderte Polizisten stellten sich vor den Block der Frankfurter Ultras, es kam zu ersten Festnahmen.

Anschließend ginge die Eintracht-Spieler aber nochmal zu den Fans und entschuldigten sich für den Absturz auf den direkten Abstiegsplatz.

Wie die "ARD" am Samstagabend bekannt gab, wurde bei den Ausschreitungen eine 600.000 Euro teure Spezialkamera zerstört.

Bereits vor Wochenfrist hatte es Krawalle nach dem 0:3 der Eintracht beim FSV Mainz 05 gegeben. Die Anhänger hatten den Teambus der Hessen nach der Rückkehr vom verlorenen Rhein-Main-Derby abgepasst, anschließend kam es zu einer Konfrontation mit der Polizei und insgesamt 20 Festnahmen.

Ein Polizist gab sogar einen Warnschuss ab, weil er sich bedroht fühlte.

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