U21-Nationalspieler Ilkay Gündogan macht sich trotz seines Wechsels zum neuen deutschen Meister Borussia Dortmund keine Sorgen um die Zukunft des 1. FC Nürnberg.

Der fränkische Bundesligist, der neben dem Offensivspieler in Julian Schieber und Mehmet Ekici weitere Leistungsträger verlieren wird, könne sich mittelfristig im Mittelfeld der Liga etablieren, sagte Gündogan dem Fachmagazin "kicker".

"Der Verein besteht aus einem guten Gerüst. Neue Talente drängen nach, sie sind die Zukunft des Club", sagte der 20-Jährige.

Schon vor dieser Saison hätten viele den Franken schwere Zeiten prophezeit und die Elf von Dieter Hecking abgeschrieben, das werde wieder so sein, sagte Gündogan.

"Die Mannschaft ist aber so gefestigt, dass sie es schafft." Selbst ein möglicher Weggang von Abwehrchef Andreas Wolf, dessen Vertrag ausläuft, sei daher zu kompensieren.

Ausschlaggebend für Gündogans Entscheidung zum BVB zu gehen, sei indes deren Trainer Jürgen Klopp gewesen.

"Er hat mir aufgezeigt, welche Bedeutung ich haben soll und wie er mich schätzt. Zudem ist es sehr reizvoll, zum Meister zu wechseln und mit 20 Jahren die Möglichkeit zu haben, Champions League zu spielen", sagte Gündogan, der bei den Westfalen einen Vier-Jahres-Vertrag unterschrieben hat und rund 4,5 Millionen Euro Ablöse kosten soll.

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