Eintracht Frankfurts einstiger Publikumsliebling Jan-Aage Fjörtoft hat kein Verständnis für die erfolglose Verpflichtung von Trainer Christoph Daum durch Vorstandsboss Heribert Bruchhagen.

"Das war ja fast, als würde er als nächstes Elvis Presley holen. Fußball ist einfach: Du musst Spiele gewinnen. Ein Trainer, der nicht gewinnt, ist kein guter Trainer", sagte der 44-jährige Norweger, der von 1998 bis 2001 54 Spiele für den hessischen Fußball-Bundesligisten absolvierte, im "hr"-Fernsehen.

Fjörtoft, der die Eintracht 1999 mit seinem Übersteiger-Tor gegen den 1. FC Kaiserslautern am letzten Spieltag vor dem Abstieg bewahrte, übte zudem massive Kritik an der von 74er-Weltmeister Bernd Hölzenbein geführten Scouting-Abteilung der Frankfurter. "Ich bin jetzt zehn Jahre weg. Ich habe nicht einen Anruf bekommen in dieser Zeit von der Eintracht, dass jemand mich nach dem skandinavischen Markt gefragt hätte", sagte Fjörtoft.

Wie gewinnbringend ein Blick auf Spieler aus dem Norden sein könne, zeige laut Fjörtoft das Beispiel Didier Ya Konan, den Hannover 96 für wenig Geld aus Norwegen geholt habe.

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