Schalke 04 hat im Geschäftsjahr 2010 einen Rekordumsatz und einen kleinen Gewinn erwirtschaftet, bleibt aber hochverschuldet.

Die Königsblauen steigerten ihren Umsatz vor allem dank der Qualifikation für die Champions League um 50 Millionen auf 169,468 Millionen Euro.

Der Gewinn betrug 1,186 Millionen Euro, nachdem der Verein im Vorjahr noch einen Verlust von 16,761 Millionen Euro verzeichnet hatte. Das teilte Finanzvorstand Peter Peters am Freitag mit.

Bedingt durch "erhebliche Mehrinvestitionen" stiegen die Verbindlichkeiten des Vereins von 135 Millionen Euro auf 155 Millionen Euro an, "weil der Verein in die Mannschaft investierte, um in der Champions League wettbewerbsfähig zu sein", hieß es in einer Schalker Pressemitteilung.

Die Erträge in Höhe von mehr als 50 Millionen Euro aus der laufenden Champions-League-Saison, in der die Königsblauen überraschend das Halbfinale erreichten, würden sich zum Großteil erst in der kommenden Bilanz auswirken.

Die Verbindlichkeiten des Gesamtkonzerns seien um 16 Millionen auf 216 Millionen Euro gesunken.

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