Stale Solbakken ist die Entscheidung für den 1. FC Köln nicht schwer gefallen.

"Es ist eine große Herausforderung, es gab keinen Grund zu zögern", sagte der neue Trainer des Bundesligisten bei seiner offiziellen Vorstellung am Dienstag. "Köln ist ein Traditionsklub mit viel Potenzial", ergänzte der Norweger.

Konkrete Ziele für die kommende Saison wollte Solbakken aber noch nicht formulieren, vorher sei noch "sehr viel harte Arbeit" zu verrichten.

Auch zu seiner Philosophie hielt sich der ehemalige Nationalspieler bedeckt. "Es ist wichtig, eine Spielidee zu entwickeln. Es bringt aber nichts, attraktiven Fußball zu spielen, wenn man keine Punkte holt."

Solbakken ist fest davon überzeugt, dass der FC nach vielen enttäuschenden Jahren unter seiner Führung zu alter Stärke zurückfinden kann.

"Ich habe ein sehr gutes Gefühl. Ich glaube, wir können die Statistik aufbessern." Die Fans werden es gerne hören, auch die Erfolge in seiner bisherigen Trainerlaufbahn sorgen rund um den FC für neuen Mut.

Solbakken wechselt vom dänischen Spitzenklub FC Kopenhagen in die Domstadt.

"Ich freue mich auf eine ausgeglichene Liga mit vielen Zuschauern", sagte Solbakken auf Englisch. Das soll sich aber schon bald ändern. "Wenn ich zurückkomme, werde ich Deutsch sprechen", versprach der 43-Jährige.

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