Torschützenkönig Mario Gomez von Rekordmeister Bayern München sieht sich trotz seiner 28 Tore in der vergangenen Spielzeit noch nicht an seiner Leistungsgrenze angekommen.

"Es gibt keinen Bereich, in dem ich nicht noch besser werden kann. Ich kann nicht nur meine Schwächen verbessern - mein Ziel ist es auch, meine Stärken zu optimieren", sagte der 25-Jährige "team.dfb.de".

Gomez, der nach seinem Wechsel im Sommer 2009 bei den Bayern bereits als gescheitert galt, ist einer der wenigen Gewinner der abgelaufenden Spielzeit bei den Bayern.

"Wenn es in der nächsten Saison weniger werden sollten, hieße das nicht zwangsläufig, dass meine Leistungen schlechter gewesen sein müssten. Mir ist wichtig, der Mannschaft zu helfen", sagte Gomez.

Die 28 Tore seien nicht der Maßstab in den kommenden Jahren. Wichtig sei es, fit und gesund zu bleiben und das Vertrauen vom Trainer zu bekommen. "Irgendwelche Rekorde zu brechen, ist nicht meine Ambition."

Ehrgeizige Ziele strebt Gomez dagegen in der deutschen Nationalmannschaft an, im Team von Bundestrainer Joachim Löw will er an seine Leistungen aus der Bundesliga anknüpfen.

"Ich habe die Hoffnung und den Willen, irgendwann auch im Nationalteam konstant zu zeigen, dass ich ein guter Stürmer bin. Die Frage ist, wann. Ich werde alles dafür tun, dass es so schnell wie möglich sein wird."

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