Neuer Trainer, neue Motivation: Vier Tage nach Saisonende hat bei Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli das Unternehmen Wiederaufstieg begonnen. "Wir wollen in der Zweiten Liga oben mitspielen und die Erste Liga attackieren. Ziel muss es sein, sich dauerhaft in der Bundesliga zu halten", sagte der neue Trainer Andre Schubert bei seiner Vorstellung am Mittwoch: "Wir müssen mit Vollgas in die Zweite Liga starten. Wir wollen jeden angreifen und im Haifischbecken der Schwarm Piranhas sein."

Schubert, der vom Zweitligisten SC Paderborn kommt und bei den Hamburgern den zu 1899 Hoffenheim wechselnden Holger Stanislawski ersetzt, versprach den Fans der "Kiezkicker" Angriffsfußball.

"Wir werden offensiv spielen, gegnerunabhängig, spielbestimmend und leidenschaftlich", sagte der 39-Jährige, "wir wollen Begeisterung in der Mannschaft und im Umfeld wecken."

Sorge, dass das Erbe seines Vorgängers, der 18 Jahre lang die Geschicke des Vereins mitbestimmt hatte, zu groß sei, habe er nicht. "Ich kann "Stani" nicht ersetzen - auch nicht frisurentechnisch", sagte Glatzkopf Schubert: "Wir werden unseren eigenen Weg finden, wir werden die Dinge so machen, wie wir sie für richtig halten."

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