Der FC Bayern will die Probleme mit den Ultra-Gruppierungen aus der vergangenen Saison gemeinsam mit den Fans an einem Runden Tisch aufarbeiten.

"Es hat keinem gefallen, was da passiert ist. Das Thema Ultras ist für uns ja relativ neu. Ich sage dazu deutlich: Wir sind ein FC Bayern - Spieler, Trainer, Verein, Fans. Wir dürfen uns nicht spalten. Sowas wollen wir nicht. Wir wollen einen FC Bayern", sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge im "Münchner Merkur".

In der Arbeitsgruppe sollen sich Fans und Ultras gemeinsam mit Klubvertretern und Spielern austauschen können.

"In der Runde soll der ganze Verein repräsentiert sein. Am Ende sollten alle an diesem Tisch Rechte und Pflichten eingehen. Wir wollen das unaufgeregt diskutieren. Ich bin überzeugt, dass man eine Lösung finden kann", sagte Rummenigge, der eine Eskalation der Fan-Gewalt wie zuletzt in Frankfurt verhindern will.

"Sowas darf es bei Bayern nie geben, dass die Emotionen in Gewalt umschlagen. Wir wollen ein harmonischer und erfolgreicher Klub sein. Daran müssen alle interessiert sein."

In der Südkurve war es in der Rückrunde immer wieder zu Protestaktionen gegen die Klubführung gekommen.

Die Ultras brachten auf teils hefitge Art und Weise ihren Unmut über den bevorstehenden Wechsel von Nationaltorhüter Manuel Neuer zum Ausdruck.

Auch Klub-Präsident Uli Hoeneß wurde persönlich attackiert und mit Schmähplakaten bedacht.

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