Nach dem Abstieg aus der Bundesliga hat Eintracht Frankfurt nun auch juristischen Ärger: Ein Ringer-Klub aus der Bankenmetropole hat sich den Namen "AC Eintracht Frankfurt a.M." beim Europäischen Markenamt eintragen lassen und unter dieser Bezeichnung auch eine Lizenz für die Ringer-Bundesliga beantragt.

Der Verein Eintracht Frankfurt und die Fußball-AG hatten es zuvor offenbar versäumt, den Klubnamen beim Markenamt eintragen zu lassen.

Am 13. Juli wird das Landgericht Frankfurt am Main über den Rechtsstreit entscheiden. Der Streitwert beläuft sich auf 250.000 Euro. Der künftige Zweitligist ist sich sicher, dass der Ringer-Klub nicht unter dem neuen Namen an den Start gehen darf.

Dagegen wehrt sich der "AC Eintracht Frankfurt a.M.", der aus dem AC Viktoria Eckenheim hervorging, aber vehement.

"Warum müssen wir vor Gericht, obwohl es sich ausschließlich um ein soziales Projekt handelt? Eintracht Frankfurt e.V. und Eintracht Frankfurt Fußball AG fordern mit einem Streitwert von 250.000 Euro von einem sozial geführten Jugendverein die Löschung.

Die Kinder werden ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut. Ist es denn wirklich möglich, dass nur noch finanzielle Werte im Sport zählen? Oder sind wir kein Sozial-und Rechtsstaat? Wir berufen uns auf Recht und Gesetz im Namen unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter und unseren Schülern", hieß es auf der vereinseigenen Homepage.

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