Bundesligist VfB Stuttgart wird einen neuen Präsidenten erhalten.

Bei der Mitgliederversammlung am 18. Juli stellt sich der ehemalige Porsche-Manager Gerd Mäuser den Mitgliedern zur Wahl.

Der 53-Jährige wurde am Freitag vom Aufsichtsratsvorsitzenden Dieter Hundt als Kandidat präsentiert.

Im Falle seiner als sicher geltenden Wahl wird Mäuser der Nachfolger von Erwin Staudt, der seinen Posten nach zwei Amtsperioden und insgesamt acht Jahren aufgibt.

Der Stuttgarter Bankmanager Björn Seemann hat dagegen keine Chance, auf direktem Wege VfB-Präsident zu werden. Seemann hatte sich in dieser Woche auf Einladung des Aufsichtsrats dem Kontrollgremium vorgestellt - zur Wahl aber wird Mäuser vorgeschlagen.

Seemann bliebe damit nur die Hoffnung, dass die Mitglieder Mäuser nicht wählen oder einer Satzungsänderung zustimmen.

Laut Satzung kann der Aufsichtsrat nur einen Kandidaten vorschlagen.

Stark ins Geschehen eingebunden sein wird beim VfB künftig der ehemalige Nationalspieler Hansi Müller.

Müller wurde bis 2014 in den Aufsichtsrat gewählt und ist darüber hinaus Mitglied des neu installierten Sportbeirats.

Dem Gremium, über dessen Zusammensetzung der Vorstand entscheidet, sollen künftig außerdem der Präsident, Financhef Ulrich Ruf, die beiden Sportdirektoren Fredi Bobic und Jochen Schneider angehören.

Der designierte neue Präsident Mäuser stellte am Freitag außerdem ein Zehn-Punkte-Programm für den VfB vor.

Er sieht in erster Linie die intensive Förderung der eigenen Nachwuchses sowie verstärkte Scouting-Aktivitäten im Ausland vor.

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