Werder Bremens skandalumwitterter Stürmer Marko Arnautovic will in Zukunft nur noch sportliche Schlagzeilen liefern.

"Vor dem Spiel gegen Dortmund habe ich Scheiß gebaut. Seitdem konzentriere ich mich nur auf Fußball - nicht auf den Zirkus neben dem Platz", sagte der 22 Jahre alte österreichische Fußball-Nationalspieler der "Bild-Zeitung".

Vor dem wichtigen Spiel der Werderaner war der Österreicher in einer Disco gesehen und daraufhin von Trainer Thomas Schaaf aus dem Kader gestrichen worden.

Mit Schaaf, Manager Klaus Allofs und seiner Familie habe der talentierte Angreifer Gespräche geführt:

"Ich habe viel auf den Deckel bekommen, das war auch okay so. Ich weiß, dass ich mich ändern muss. Aber nächste Saison will ich es besser machen."

Auch vom österreichischen Teamchef Dietmar Constantini bekam Arnautovic, der in der abgelaufenen Saison für Bremen in 25 Spielen drei Tore erzielte, einen Denkzettel verpasst.

Der gebürtige Wiener fehlt im Aufgebot für das EM-Qualifikationsspiel gegen Deutschland am 3. Juni in Wien.

"Natürlich, gegen die Deutschen wäre ich gerne dabei gewesen. Jetzt kann ich die Mannschaft nur im Hotel und auf der Tribüne unterstützen, aber nicht auf dem Platz helfen", sagte Arnautovic.

Nach dem EM-Qualifikationsspiel gegen die Türkei am 28. März war der exzentrische Stürmer mit seinem Mannschaftskollegen Stefan Maierhofer (MSV Duisburg) aneinandergeraten.

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