Trainer Jürgen Klopp vom Deutschen Meister Borussia Dortmund warnt nach dem beeindruckenden Titelgewinn vor einer überzogenen Erwartungshaltung:

"Wir sind in der kommenden Saison kein typischer Meister, sondern wir sind automatisch wieder Herausforderer. Wir werden jetzt nicht am Fließband den nächsten Kevin Großkreutz oder den nächsten Mario Götze produzieren. Das wäre vermessen", sagte Klopp im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung".

Ein Auseinanderbrechen der Meistermannschaft schließt Klopp indes auch nach dem Abgang von Regisseur Nuri Sahin zu Real Madrid aus:

"Um das mal ganz klar zu sagen: Keiner unserer Spieler will weg! Es sind nur sehr wenige Klubs, die im Gesamtpaket aus Fluidum, Titelchancen und Bezahlung vor uns stehen. Vom BVB geht man allenfalls zu vielleicht fünf anderen Klubs in der Welt. Wenn überhaupt."

Sahins Wechsel in die spanische Hauptstadt kann Klopp indes nachvollziehen:

"Man muss akzeptieren, dass es für Nuri ein Kindheitstraum war. Er hat tief drinnen die Vorstellung, mal eine tragende Rolle bei Real, Barcelona oder Manchester United spielen zu wollen. Und er wollte sich nicht eines Tages sagen müssen, dass er die Chance dazu nicht ergriffen hat."

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