Die Mainzer Allzweckwaffe Andreas Ivanschitz ist auf Österreichs Nationalcoach Dietmar Constantini sauer.

"Wenn der Teamchef die Überzeugung hat, dass er mich nicht braucht, dann ist das so und für mich zu schlucken", sagte Ivanschitz gegenüber der "APA". "Aber Verständnis dafür habe ich nicht, weil ich ganz genau weiß, dass ich der Nationalmannschaft helfen kann."

Der ÖFB-Coach hatte den 27?Jährigen erneut nicht für den Kader berücksichtigt. Somit fehlt der Mittelfeldspieler auch beim EM-Qualifikationsspiel am 3. Juni gegen Deutschland.

Constantini hatte den EM-Teilnehmer von 2008, der für Mainz diese Saison 20 Liga-Einsätze absolviert hat, beim Spiel gegen Schalke beobachtet. Anschließend attestierte Constantini dem Mainzer "keinen guten Tag" erwischt zu haben.

"Meine persönliche Leistung war auf der ungewohnten halbrechten Position unauffällig", räumte Ivanschitz ein. "Fakt ist aber auch, dass die Spiele davor und danach von meiner Seite sehr gut waren."

Zudem passe Ivanschitz nur schwer in Österreichs taktische Formation, ließ Constantini verlauten.

Dem widersprach der ehemalige Spieler von Rapid Wien: "Es gibt sicher Möglichkeiten für mich, der Mannschaft zu helfen."

Die Chancen Österreichs auf eine erfolgreiche EM-Qualifikation hält Ivanschitz für gering:

"Es war schade, dass man die letzten zwei Schlüsselspiele gegen Belgien und die Türkei verloren hat. Dadurch ist es sehr schwer geworden, sich zu qualifizieren."

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