Präsident Uli Hoeneß erwartet vom FC Bayern München in der kommenden Saison ein deutlich agressiveres Auftreten.

In der "Sportbild" fordert der 59-Jährige: "Wir müssen wieder mehr die anderen attackieren! In der abgelaufenen Saison waren wir zu sehr mit uns selbst beschäftigt. Dabei hätten wir besser Dortmund und Leverkusen attackiert."

Die Bemerkungen Franz Beckenbauers, Sportdirektor Nerlinger müsse sich als Spitze der "Abteilung-Attacke" etablieren, weist Hoeneß entschieden zurück.

"Wenn ich die Aussagen von Franz analysiere, merkt man, dass er relativ wenig davon weiß, was bei Bayern derzeit abläuft."

Hoeneß sieht seinen Verein in Sachen Kaderplanung auf einem guten Weg. Bei Jerome Boateng sei man "guter Dinge". "Kommt er nicht, wird es eine Alternative werden." Es sei allerdings keine Frage, dass noch ein Innenverteidiger kommen werde.

Auch den möglichen Transfer von Leverkusens Mittelfeldmann Arturo Vidal hat er noch nicht abgehakt.

In der Verpflichtung Manuel Neuers, die der Verein gegen den Willen eines Teils der Fans getätigt hat, sieht Hoeneß einen Meilenstein: "Wenn wir da nachgegeben hätten, wäre das der Anfang vom Ende des FC Bayern gewesen. Wir werden weiter Meinungen akzeptieren, die Entscheidungen treffen aber immer noch wir."

Der Präsident gibt vor: "Unser Ziel muss es sein, nach einem titellosen Jahr in der Bundesliga am Ende wieder ganz oben zu stehen."

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