Torwart Simon Jentzsch blickt der ersten Bundesliga-Saison von Aufsteiger FC Augsburg mit einiger Skepsis entgegen.

"Wir werden keinen Kader haben, der hundertprozentig die Klasse halten wird. Wir werden Lehrgeld zahlen, vielleicht sogar mehr als uns lieb ist", mutmaßte der 35 Jahre alte Routinier im "kicker": "Aber wird uns so teuer wie möglich verkaufen und unsere Chance suchen."

Es komme für den Neuling vor allem darauf an, führte der 241-malige Bundesliga-Profi weiter aus, "dass wir uns schnell anpassen, schnell lernen - auch im Umgang mit Niederlagen. Die Bundesliga ist extremer und härter als alles andere. Da gilt es Ruhe und Gelassenheit zu bewahren. Große Geschlossenheit wird ein ganz wichtiger Punkt sein, um zu bestehen."

Der Vertrag des früheren Keepers des VfL Wolfsburg, des Karlsruher SC und von 1860 München läuft bis 2012.

Wie lange er seine Karriere noch fortsetzen werde, sei offen: "Ich weiß, dass ich nicht ewig spielen werden, habe aber kein fixes Datum im Kopf, wann Schluss ist."

Gespräche über eine Vertragsverlängerung hätten noch Zeit: "Ich will erst mal konstant gute Leistungen bringen."

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