Mehr Identifikation geht nicht: Trainer Markus Babbel hat sein Aufstiegsversprechen gehalten und sich im Urlaub ein Hertha-Tattoo stechen lassen.

Ein großer Schriftzug "Hertha BSC" auf einer verschnörkelten Fahne mit einem Wikinger-Kopf ziert nun den linken Oberarm des Europameisters von 1996.

"Na klar habe ich das Tattoo in der Pause machen lassen. Ich halte mein Wort", sagte Babbel der "Bild".

Der frühere Coach des VfB Stuttgart hatte vor der vergangenen Saison versprochen, sich bei einer sofortigen Rückkehr der Berliner in die Bundesliga ein besonderes Tattoo zulegen zu wollen.

Unmittelbar nach dem gesicherten Aufstieg durch den 1:0-Auswärtssieg beim MSV Duisburg hatten die Spieler ihren Coach an seine Wette lautstark erinnert.

"Trainer, wir wolln das Tattoo sehn", sangen die Profis bei der Aufstiegsfeier immer wieder.

Damit trägt Babbel Erinnerungen von all seinen Klubs auf der Haut. Auch von Bayern München, dem VfB Stuttgart, dem FC Liverpool, dem Hamburger und seinem Jugendklub TSV Gilching hat der 38-Jährige Tattoos.

"Das ist meine Fußball-Geschichte, alles wichtige Stationen. Deshalb habe ich sie alle auf einem Arm vereint", erklärte Babbel.

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