Einen Tag vor dem Trainingsauftakt von Werder Bremen hat Geschäftsführer Klaus Allofs Stellung zur Personalplanung bezogen.

"`Die Innenverteidigerposition hat Priorität vor allem anderen. Die Position ist aber schwer zu besetzen, vor allem wenn man nicht über große Mittel verfügt", sagte Allofs dem "Weserkurier".

Der Grieche Sokratis Papastathopoulos vom FC Genua steht bei Werder weiter auf der Liste.

"Es geht Schritt für Schritt voran, aber ob es dazu führt, dass wir ihn verpflichten können, kann man jetzt noch nicht absehen", sagte Werders Sportchef.

Bremen benötigt Verstärkung in der Abwehr, da noch immer unklar ist, wann Naldo und Per Mertesacker nach ihren Verletzungen wieder auf dem Platz stehen können.

Für die Gerüchte, dass der Brasilianer Naldo nach seiner schweren Knieverletzung möglicherweise vor dem Karriereende steht, gibt es laut Werders Geschäftsführer "keinen Anhaltspunkt".

Unklar ist auch die Zukunft von Verteidiger Dominik Schmidt, dessen Vertrag am Donnerstag ausläuft.

"Ich werde aber am Mittwoch auf dem Platz stehen. Ich habe ja noch einen Vertrag und den halte ich ein", sagte der 23-Jährige der "Syker Kreiszeitung".

Klaus Allofs bezweifelte das Erscheinen des variablen Defensivspielers dagegen: "Es macht keinen Sinn, wenn ein Spieler kommt, der nur noch zwei Tage unter Vertrag steht. Wir werden nach einer Lösung suchen."

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