Bayerns neuer Brasilianer ist nun endgültig in München angekommen.

Die erste Trainingseinheit hat Rafinha, der für 5,3 Millionen Euro vom FC Genua verpflichtet und mit einem Dreijahresvertrag ausgetattet wurde, bereits hinter sich.

"Die ersten Kontakte waren sehr gut", sagte der 25-Jährige: "Ich habe ein gutes Gefühl."

Worum es beim FC Bayern geht, weiß er: "Bayern muss immer gewinnen. Das ist auch mein Ziel - ich werde versuchen immer zu spielen."

Auf SPORT1-Nachfrage, welcher Klub den Münchnern in der Meisterschaft am gefährlichsten werden könnte, erklärte Rafinha: "Dortmund war letzte Saison sehr gut. Es gab über die Jahre immer viele Mannschaften in Deutschland, die gut waren, wie Stuttgart oder der HSV. Aber wir müssen natürlich in erster Linie auf uns schauen." Er gab zu, die Bundesliga auch während der Saison mit Genua verfolgt zu haben.

Trainer Jupp Heynckes hatte Rafinha vor kurzem als "Sauhund" bezeichnet. Der Brasilianer weiß wie das gemeint war. "Ich bin so klein, deswegen bin ich auf dem Platz besonders aggressiv. Vielleicht hat er mich deshalb als 'Sauhund' bezeichnet", so Rafinha mit einem Lächeln.

Neben dem Platz sei er aber ein ruhiger Zeitgenosse: "Die Leute die mich kennen wissen wie ich bin. Ich bin eigentlich der Typ von nebenan."

Was sich Rafinha nicht nehmen lässt: "Vor jedem Spiel rede ich mit meiner Mutter. Egal wann, sie weiß, dass ich mich melde." Was er mit Mama Odetta de Souza bespricht sei jedoch "geheim".

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel