Monatelang war um seine Zukunft spekuliert worden, am Freitag absolvierte Manuel Neuer sein erstes Training bei Bayern München: Nach knapp dreiwöchigem Kanada-Urlaub absolvierte der Nationalkeeper beim Rekordmeister einen Leistungstest.

Der Ex-Schalker ist mit bis zu 25 Millionen Euro Ablöse der bisher teuerste Transfer der Bundesliga-Saison.

"Ich freue mich auf die Saison. Ich bin gespannt, was mich erwartet", sagte der 25-Jährige nach seinem Start beim FC Bayern.

Der neue Bayern-Coach Jupp Heynckes hatte am Freitag erstmals seinen kompletten Kader versammelt, nachdem er zu Beginn der Woche noch mit einem Rumpfaufgebot ins Training gestartet war.

Neben Neuer stiegen am Freitag auch die weiteren Nationalspieler wie Kapitän Philipp Lahm, Mario Gomez, Arjen Robben oder Franck Ribery wieder ins Geschehen ein.

Neuer hatte bei den Bayern am 8. Juni einen Fünfjahresvertrag bis zum 30. Juni 2016 unterschrieben.

"Ich denke, dass ich mich hier wohlfühlen werde", sagte er nach der Unterschrift: "Ich freue mich auf diese fünf Jahre und weiß nicht, ob es bei fünf Jahren bleiben wird. Es geht mit Sicherheit noch weiter, denke ich."

Ein Wechsel ins Ausland kam für Deutschlands Nummer eins nicht infrage: "Ich fühle mich in Deutschland wohl, ich bin Nationaltorwart und Bayern München ist der beste Verein in Deutschland. Deshalb wollte ich zum FC Bayern", äußerte Neuer, der in den kommenden Jahren "persönliche Erfolge und Titel mit dem Verein feiern möchte".

Probleme mit der Eingewöhnung befürchtet Neuer keine, schließlich kenne er einen Großteil seiner künftigen Mannschaftskollegen bereits aus der Nationalmannschaft.

Dennoch ist er auf seine neue Aufgabe gespannt: "Ganz normal wird es nicht sein, das ist ja alles noch Neuland für mich."

Am Samstag findet in der Allianz Arena der offizielle Trainingsauftakt der Münchner inklusive Familientag statt. In diesem Rahmen ist auch ein runder Tisch mit Neuer, den Bayern-Verantwortlichen und den Fans geplant.

Einige Ultras hatten in der vergangenen Saison die Verpflichtung von Neuer kategorisch abgelehnt und sogar Präsident Uli Hoeneß heftig kritisiert. Am Sonntag startet der FC Bayern dann in ein knapp einwöchiges Trainingslager nach Riva del Garda in Italien.

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