Dortmunds Mittelfeldspieler Kevin Großkreutz hat die nur zur Schau getragene Identifikation vieler Bundesliga-Profis mit ihren Klubs angeprangert.

"Wir sollten die Sachen, die wir tun oder sagen, auch leben", sagte der 22-Jährige der "Sport Bild". "Wir leiden zur Zeit unter einem Glaubwürdigkeitsproblem. Das Vertrauen vieler Fans in dieses Geschäft ist doch schon erschüttert."

Eine grassierende Geste stößt dem BVB-Shootingstar übel auf: "Es muss etwas Besonderes bleiben, das Vereinsemblem zu küssen. Das muss man sich auch erarbeiten. Es müssen erst Verein und Spiekler zusammenwachsen. Es wird leider zu viel geheuchelt."

Den Wechsel seines Meisterkollegen Nuri Sahin zu Real Madrid kann Großkreutz dagegen nachvollziehen, da dieser sich sportlich verbessern will: "Nuri hat sich diesen Wechsel erarbeitet. Keiner kann in seiner langen Karriere einen sportlichen Wechsel ausschließen, auch ich nicht."

Sein Ziel sei es, einmal in der englischen Premier League zu spielen.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel