Die Verantwortlichen des FC Schalke 04 sind sich offenbar über die weiteren Transfer-Planungen uneinig.

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, kam es nach dem Vorbereitungs-Spiels gegen eine Amateur-Auswahl am vergangenen Samstag zu einem Streit.

Manager Horst Heldt, Finanz-Vorstand Peter Peters und Aufsichtsrat-Boss Clemens Tönnies debattierten mit Trainer Ralf Rangnick über die Möglichkeit, weitere Spieler zu verpflichten.

Das Blatt berichtet weiter, Rangnick sei überrascht, dass er die Einnahmen aus dem Transfer von Nationaltorhüter Manuel Neuer zu Bayern München nicht komplett in die Mannschaft investieren dürfe.

"Wir haben uns mit Tönnies über mögliche Transfers ausgetauscht. Vor ein paar Wochen bin ich noch davon ausgegangen, dass wir die 25 Millionen Ablöse für Neuer wieder investieren können. Doch die finanzielle Situation ist ernster, als ich gedacht habe", sagte der Coach.

Der Magath-Nachfolger will noch mindestens zwei Top-Spieler verpflichten, hat Freiburgs Torjäger Papiss Demba Cissé und den Franzosen Nolan Roux im Blick.

Das von der Vereinsführung freigegebene Transfer-Budget von 13 Millionen Euro würde für beide Verpflichtungen nicht ausreichen.

Tönnies: "Wir haben diskutiert, wo der Schuh drückt, und wollen das eine oder andere noch tun. Wie immer angekündigt, treiben wir aber auch die Konsolidierung des Klubs weiter voran. Wir spielen jetzt nicht verrückt."

Finanz-Chef Peters sagte: "Wir beschäftigen uns sehr mit der Vergangenheit, weil einige Transfers noch nicht komplett bezahlt sind."

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