Es scheint, als ob nun endlich Ruhe zwischen Südkurve und Manuel Neuer eingekehrt ist. Bayern Münchens Torwart hat sich am Dienstagabend mit den Vertretern der Gruppen getroffen, die sich an den Aktionen gegen seine Person beteiligt haben.

"Wenn sich Manuel Neuer an die besprochenen Verhaltensregeln und eine respektvolle Distanz hält, wird es keine weiteren organisierten Proteste und Aktionen geben", heißt es in einer Mitteilung auf der Homepage des "Inferno Bavaria 01".

Mit einem Transparent ("Du kannst noch so viele Bälle parieren, wir werden dich nie in unserem Trikot akzeptieren") hatte diese Gruppierung am Rande eines Testspiels im Trainingslager am Gardasee für Wirbel gesorgt.

Neuer hatte auf die Anfeindungen einiger weniger Ultras gelassen reagiert. "Der FC Bayern hat 165.000 Mitglieder. Wenn 30 eine Aktion gegen mich machen, ist das kein Problem. Wären es 100.000, würde ich mir Gedanken machen. Aber so lässt mich das kalt", sagte der 25-Jährige.

Die Bayern-Bosse kündigten indes an, sich am Freitag zusammenzusetzen, um über mögliche Sanktionen für die Ultras zu debattieren.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel