In der Auseinandersetzung mit Manuel Neuer haben Ultra-Gruppierungen des FC Bayern München Druck auf den Nationaltoprwart ausgeübt. Die unglaubliche Reaktion der Ultras stößt beim Rekordmeister auf völliges Unverständnis.

Neuer selbst wollte die leidige Angelegenheit nicht kommentieren, nachdem er auf die vorangegangen Protestaktionen noch gelassen reagiert hatte.

Trainer Jupp Heynckes sagte indes der Bild-Zeitung, "dass natürlich eine Minderheitsgruppe nicht fordern kann, dass sich ein Spieler so oder so zu verhalten hat".

Allerdings war Heynckes auch darum bemüht, nicht noch weiteres Öl ins Feuer zu gießen: "Früher wäre ich dagegen Sturm gelaufen. Heute sage ich: Lasst uns alle vernünftig miteinander umgehen. Dann wird sich das alles regulieren."

Auch Präsident Uli Hoeneß äußerte sich zurückhaltend.

"Ich denke, dass es keinen großen Sinn macht, groß rumzutönen. Ich glaube, dass die meisten Fans begriffen haben, um was es geht. Und wenn es trotzdem ein paar Unverbesserliche gibt, dann werden die meiner Meinung nach die Reaktion beim ersten Spiel in München erleben", sagte er der Münchner "tz" und fügte an: "Ich glaube, dass es den übrigen Zuschauern dermaßen auf die Nerven geht, dass sie diese Leute irgendwann aus der Arena rausbrüllen werden."

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