Drei Wochen vor dem Start der Fußball-Bundesliga ist beim VfB Stuttgart Feuer unterm Dach: Auf der Mitgliederversammlung am Sonntag (ab 12.00 Uhr) in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle endet nach acht Jahren die Amtszeit des Präsidenten Erwin Staudt.

Ein Nachfolger scheint in dem ehemaligen Porsche-Manager Gerd Mäuser bereits gefunden, doch regt sich Widerstand gegen den Kandidaten des Aufsichtsrates.

Die Oppositionsgruppe "Aktion VfB 2011" bringt Helmut Roleder als Gegenkandidaten ins Spiel und fordert mehr Mitspracherecht und "Basisdemokratie". Der 57 Jahre alte Ex-Keeper Roleder, der von 1969 bis 1986 das VfB-Tor gehütet hatte, braucht allerdings eine Satzungsänderung, um überhaupt an der Wahl teilnehmen zu können.

75 Prozent der Mitglieder muss Roleder auf seine Seite bringen, um das alleinige Recht des Aufsichtsrates, einen Präsidentschaftskandidaten zu nominieren, kippen zu lassen.

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