Der 1. FC Köln geht gegen randalierende Fans vor.

Wie der Bundesligist mitteilte, hat er dem FankClub "Wilde Horde 1996" die ihm eingeräumten Privilegien bei den FC-Heimspielen im RheinEnergieStadion entzogen. Die Maßnahme gilt zunächst für den Zeitraum der Hinrunde.

Der Schritt sei notwendig, so der Klub, da Mitglieder der "WH96" trotz zahlreicher Gespräche verbindliche Absprachen zum friedlichen und gewaltfreien Verhalten in mehreren Fällen gebrochen hätten.

So seien in der zurückliegenden Bundesligasaison im Stadionumfeld zwei Personen mutmaßlich von Mitgliedern der "WH96" schwer verletzt worden. Eine zugesagte persönliche Entschuldigung bei den Opfern sei bis heute nicht erfolgt.

?Unsere Toleranz als Verein muss da aufhören, wo Menschen verletzt oder bedroht und grundlegende Grenzen eines gewaltfreien Miteinanders im Stadion überschritten werden?, so der Geschäftsführer des 1. FC Köln, Claus Horstmann.

Fanklubs, die dem zuwider handeln, dürften nach Auffassung des Vereins nicht durch Privilegien wie Arbeitsausweise, Lagermöglichkeiten und das Betreiben von Info-Ständen belohnt werden.

Claus Horstmann weiter: ?Mit den jetzt ergriffenen Maßnahmen möchten wir verhindern, dass die große Mehrheit unserer friedlichen Fans durch etwaige Sanktionen oder eine Gewaltatmosphäre in Mitleidenschaft gezogen wird."

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