Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser vom Bundesligisten Bayer Leverkusen schickt Jupp Heynckes bissige Worte hinterher und reagiert gereizt auf das Thema Arturo Vidal.

"Es gibt viele, die daran geglaubt haben, dass Jupp Heynckes keinen Spieler weglocken würde. Er hat ja auch lange den Eindruck erweckt, als werde er bei uns bleiben und in Rente gehen. Beides stimmte nicht", sagte Holzhäuser.

Attacken aus dem Lager des deutschen Rekordmeisters Bayern München hält Holzhäuser für unangebracht. "Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge kennen das Geschäft. Da bekommt man schon mal nicht den Spieler, den man so gerne gehabt hätte", sagte Holzhäuser und verwies auf den Fall Toni Kroos. "Als wir unsere Bayern-Leihgabe vor zwei Jahren bei uns zum Topspieler gemacht hatten und ihn gerne länger behalten hätten, da haben die Bayern auch Nein gesagt."

Bayer habe einen Transfer des chilenischen Nationalspielers Vidal zum FC Bayern abgelehnt, um die Konkurrenz nicht zu stärken: "Unser Ziel ist es, ganz oben - und ich meine ganz oben - mitzuspielen." Daher sei ein Verkauf an einen Konkurrenten ausgeschlossen gewesen.

Jede neue Saison, erklärte Holzhäuser, sei eine Kampfansage an die Konkurrenz - "auch an den FC Bayern." Sportdirektor Rudi Völler bezeichnete die Bayern im "Express" allerdings als "klaren Favoriten auf den Titel".

Vidal war für gut zehn Millionen Euro zu Juventus Turin gewechselt. Angeblich hatte er beim FC Bayern im Wort gestanden.

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